Aktuelle Gesundheitsthemen

Tatsache oder Trugschluss? Weitverbreitete Gesundheitsmythen

Manche von ihnen werden sogar von Generation zu Generation weitergetragen und viele halten sich hartnäckig: Die Rede ist von Gesundheitsmythen. Schon als Kind haben uns unsere Eltern erzählt, dass wir von zu viel Fernsehschauen viereckige Augen bekämen und das Naschen vom Plätzchenteig böse Bauchschmerzen verursache. Während man so manche Mythen mit zunehmendem Alter selbst entlarvt, fragt man sich bei einigen Weisheiten bis heute: Stimmt´s oder stimmt´s nicht? Wir klären auf!

Wunden heilen besser an der frischen Luft

STIMMT NICHT: Für kleinere Kratzer sind Pflaster nicht nötig, sie heilen an der frischen Luft allerdings nicht schneller ab. Bei größeren Wunden empfehlen sich Pflaster: diese schützen nicht nur vor Schmutz und Bakterien, sondern halten die Haut auch feucht und beugen so dem Austrocknen vor.

Cola und Salzstangen helfen bei Magen-Darm-Erkrankungen

STIMMT NICHT: Der Gedanke dahinter: die durch Erbrechen und Durchfall ausgeschiedene Flüssigkeit und Elektrolyte – also wichtige im Blut gelöste Mineralstoffe, Salze und Spurenelemente – wieder ausgleichen. Zwar führt Cola dem Körper wieder Flüssigkeit zu, Elektrolyte enthält sie jedoch kaum. Zusätzlich reizt der viele Zucker Magen und Darm. Salzstangen sind dagegen gut verträglich, liefern jedoch nur Natrium und nicht das auch vom Körper benötigte Kalium. Stattdessen können spezielle Elektrolytlösungen aus der Apotheke helfen, dazu beraten wir Sie gerne persönlich.

Bei Nasenbluten den Kopf in den Nacken legen

STIMMT NICHT: Im Gegenteil. Wer Nasenbluten hat, sollte sich aufrecht hinsetzen, um den Blutdruck im Kopf zu verringern. Nach vorne beugen verhindert zudem, dass das Blut in den Magen läuft. Übelkeit und Erbrechen könnten andernfalls die Folge sein. Außerdem kann so der Gefahr entgegengewirkt werden, dass das Blut in die Atemwege gelangt. Ratsam ist es darüber hinaus, die Nasenflügel für einige Minuten zusammenzudrücken. Dies kann helfen, die Blutung schneller zu stoppen.

Quelle des Bildes: © Bionorica

 


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