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Frühjahrsmüdigkeit: Aktiv dagegen angehen – für einen Biorhythmus in Balance! 

Vom Winter-Blues direkt in die Frühjahrsmüdigkeit? Das erleben vor allem Menschen, die sensibel auf den Jahreszeitenwechsel und die steigenden Temperaturen reagieren. Nicht wenige klagen dann über Müdigkeit, Antriebslosigkeit und manchmal auch Kreislaufprobleme. Die Symptome treten vor allem zwischen März und Mai auf. Wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen, muss sich auch unsere innere Uhr wieder umstellen. Durch die steigenden Temperaturen weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt. Das macht müde. Nach den langen dunklen Wintermonaten ist zudem der Melatoninspiegel im Blut besonders hoch – das Schlafhormon steckt uns sozusagen noch in den Knochen.1 Besonders häufig von der Frühjahrsmüdigkeit betroffen sind Frauen. Hormonexperten sehen den Grund im komplexen weiblichen Hormonsystem, das besonders empfindlich auf den Jahreszeitenwechsel reagiert.2


Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Vollständig sind die Ursachen für die Frühjahrsmüdigkeit noch nicht geklärt. Aber es gibt Tipps, was man gegen die Frühjahrsmüdigkeit tun kann, damit Sie die Frühlingssonne mit allen Sinnen genießen können:

1.)Sport tut nicht nur gut und kurbelt den Kreislauf an, sondern macht auch richtig Spaß. Vor allem, wenn man sich Gesellschaft sucht: Gemeinsame Spaziergänge, kleine Wandertouren, Fahrradrunden oder Jogging. Aktivitäten an der frischen Luft unterstützen das Hormonsystem dabei, sich an die veränderten Temperaturen zu gewöhnen und die Abende im Sonnenschein zu genießen. Dadurch sinkt nicht nur der Melatoninspiegel, auch der Biorhythmus kann sich wieder einstimmen. 

2.)Die Einkaufsliste an das wachsende regionale Obst- und Gemüseangebot anpassen: Auf dem Markt und im Bio-Regal wird es bunter, frischer und knackiger. Obst und Gemüse sind jetzt wahre Vitaminspritzen für den Stoffwechsel und pushen Ihre Energie. 

3.)Wenn die Müdigkeit allerdings nicht nur saisonal ist, sondern sich zu einem Dauerbegleiter über Monate hinweg entwickelt, sollte man unbedingt die Hausärztin oder den Hausarzt um Rat fragen. Auch dann sind Bewegung und Aktivität sicher eine sinnvolle Therapie – nur eben mit medizinischer Begleitung.

1 https://www.apotheken-umschau.de/Muedigkeit/Video-Woher-kommt-die-Fruehjahrsmuedigkeit-58030.html, Stand: 05.03.2020.

2 https://www.frauenaerzte-im-netz.de/erkrankungen/hormonstoerungen/, Stand: 05.03.2020.

 

Quelle des Bildes: © Bionorica

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